Mittels Vergasungstechnologie kann Biomasse wesentlich effizienter und umweltschonender zur Energieerzeugung eingesetzt werden, als in herkömmlichen Verbrennungsanlagen.

Die erste Feststoffvergasung fand in Deutschland bereits 1840 statt. Bis 1870 entstanden deutschlandweit 340 Gasanstalten, die Stadtgas (Leuchtgas) für öffentliche Netze erzeugten. Gase verbrennen wesentlich gleichmäßiger als feste oder flüssige Stoffe. Daher waren die ersten Motoren sogenannte Gasmotore. Auch der erste Otto-Motor, gebaut bei Deutz in Köln, war ein Gasmotor, der seinen Brennstoff aus einem Gasgenerator bezog.
 
Heute können in modernen Vergasungskraftanlagen - abhängig vom BHKW und vom Umfang der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in einer Kraftanlage - energetische Wirkungsgrade von über 90 Prozent erreicht werden. Die Emissionen liegen dabei deutlich unter den geltenden Vorschriften. Feinstaub liegt bei den von den REEGAS Partnern eingesetzten Technologien sogar unterhalb der Nachweisbarkeitsgrenzen.
 
Mit Leistungsgrößen von 50kWel bis hin zu 12MWel bzw. 20MWth deckt die Vergasungstechnologie ein wichtiges Markt- und Größensegment bei der nachhaltigen Erzeugung von Energie in industriellen Anwendungen sowie in der regionalen Energieerzeugung ab. Ebenso ermöglicht die dezentrale Energieerzeugung aus Biomasse eine grundlastfähige Energieversorgung von entlegenen Regionen ohne Netzanschluss.
 
Durch die modulare Bauweise der von den REEGAS Partnern angebotenen Technologie bietet sich zudem die Möglichkeit Anlagen mit dem Bedarf mitwachsen zu lassen.
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